Was hilft bei Rosazea?

Rosazea ist bislang nicht heilbar. Da Ursachen und Entstehung der Hautkrankheit bislang nicht eindeutig geklärt sind, ist es außerdem nicht möglich, der Erkrankung vorzubeugen. Es gibt jedoch eine Reihe von Maßnahmen, mit denen die störenden Symptome der Rosazea reduziert werden können.

Grundsätzlich gilt jedoch: eine gesicherte Diagnose „Rosazea“ kann nur der Hautarzt stellen. Er berät individuell, welche Behandlung sich am besten eignet.

Trigger vermeiden

Zunächst sollten Faktoren und Einflüsse gemieden werden, die Rosazea-Schübe auslösen oder verstärken.

Die Rosazea verläuft allerdings von Patient zu Patient individuell und auch die auslösenden Faktoren unterscheiden sich. Daher ist es wichtig, eigenständig herauszufinden, welche Faktoren für die Rosazea-Schübe verantwortlich sind.

Hier kann ein sogenanntes Symptomtagebuch helfen. Indem Sie darin Ihre tagtägliche Ernährung, Freizeitaktivitäten und Stimmungen sowie auftretende Schübe dokumentieren, lassen sich mögliche Trigger identifizieren und evtl. vermeiden. Sprechen Sie bei etwaigen Verzicht auf Lebensmittel jedoch stets vorher mit Ihrem Arzt und setzen Sie nicht selbstständig Medikamente ab!

Auch Sport steigert die Durchblutung der Haut und kann Rosazea-Schübe auslösen. Die symptomatischen Rötungen können nach ausgiebiger körperlicher Betätigung mehrere Stunden bis Tage anhalten. Zählt Sport zu den persönlichen Triggern, ist es daher ratsam eher gemäßigte Arten der Bewegung (z.B. Nordic Walking, leichtes Joggen, entspannte Radtouren) zu bevorzugen.

Genau wie physische ist auch psychische Anstrengung ein altbekannter Trigger für Symptome der Rosazea. Stress lässt sich jedoch häufig nicht aktiv vermeiden und auch die Erkrankung selbst stellt für Betroffene eine zusätzliche seelische Belastung dar. Gezielte Entspannungsübungen (z.B. Yoga oder autogenes Training) sind daher genauso empfehlenswert wie selbstauferlegte Erholungsphasen.

Angepasste Hautpflege

Bei Rosazea oder zu Rötungen neigender Haut ist es bereits wichtig, möglichst milde, Reinigungsprodukte zu verwenden, um die gereizte Haut zu beruhigen und sie schon während der Reinigung zu pflegen. Die Cetaphil® Reinigungslotion lässt sich mit und ohne Wasser anwenden und ist auch geeignet bei empfindlicher Rosazea-Haut.

Auch verwendete Pflegekosmetika sollten sorgfältig ausgewählt werden. Produkte mit beruhigenden und feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen (wie z. B. Allantoin, Dexpanthenol oder Glycerin) werden in der Regel gut vertragen. Vermieden werden sollten dahingegen Inhaltsstoffe, die die Durchblutung anregen (wie z.B. Menthol oder Kampfer).

Behandlung Rosazea-induzierter Gesichtsröte

Rosazea ist zwar nicht heilbar, allerdings kann bei Symptomen wie Gesichtsrötungen, Stechen und Brennen die konsequente Anwendung eines geeigneten Medizinproduktes oder von Ärzten rezeptierten Arzneimitteln zur Linderung der Beschwerden führen.

Mit der Vermeidung von individuellen Auslösefaktoren, einer konsequenten angepassten Hautpflege, UV-Schutz und geeigneter Präparate zur Selbstbehandlung z.B. mit einem rezeptfreien Medizinprodukt können sich einige Symptome und das Hautbild bereits sichtbar verbessern lassen.