Wissenswertes über gesunde Haut

5 häufigen Ursachen von trockener Haut

Trockene & Juckende Haut

Trockener Haut mangelt es an natürlichen Feuchthaltefaktoren und Lipiden. Die Haut verliert vermehrt Feuchtigkeit und wirkt dadurch oft fahl und glanzlos. Äußere Einflüsse wie Wind, Kälte oder trockene Heizungsluft sowie Reizstoffe und falsche Pflege können die Hauttrockenheit noch verstärken. Auch hormonelle Veränderungen, altersbedingte Faktoren, genetische Veranlagung oder bestimmte Erkrankungen können Gründe für trockene Haut sein.

SEHR TROCKENE HAUT

Der Mangel an Feuchthaltefaktoren und Lipiden bei sehr trockener Haut führt zu einer gestörten Hautbarriere-Funktion. Fremdstoffe können leichter und schneller in die Haut eindringen und es besteht ein erhöhtes Infektions- und Allergie-Risiko.

Eine Sonderform stellt die atopisch trockene Haut (Neurodermitis) dar, deren Entstehung auf mehrere genetische Faktoren zurückgeführt wird.

Bei Betroffenen macht sich trockene bzw. extrem trockene Haut bemerkbar durch:

  • Hautrötungen

  • Juckreiz

  • Spannungsgefühl

  • Schuppung

  • Rauigkeit

  • Rissigkeit mit Neigung zu Schrunden-Bildung

 

URSACHEN TROCKENER, JUCKENDER HAUT

1. Hauterkrankungen oder genetische Veranlagung

Extrem trockene Haut kann ein Zeichen für eine Erkrankung der Haut sein, beispielsweise für Neurodermitis, Psoriasis oder ein Ekzem. Neben der berufsbedingten Kontaktdermatitis gibt es viele Formen und Ursachen von Ekzemen, unter anderem allergische Reaktionen oder den Kontakt mit Reizstoffen. Bestimmte Hauterkrankungen (z. B. Neurodermitis) und internistische Krankheiten (z. B. Diabetes mellitus, bestimmte Nieren- und Lebererkrankungen) können auch erblich bedingt auftreten. 

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie an einer (Haut-) Erkrankung leiden, ist es sinnvoll, sich zunächst vom (Haut-) Arzt untersuchen zu lassen.

 

2. Das Alter

Mit zunehmendem Alter wird die Haut aufgrund hormoneller Veränderungen dünner und trockener. Die reduzierte Talgproduktion und geringere Wasserbindungskapazitäten sorgen für ein trockenes Hautbild.

Eine regelmäßige Feuchtigkeitspflege morgens und abends hilft der Haut jedoch, sich gesund anzufühlen und steigert somit auch Ihr allgemeines Wohlbefinden. Feuchtigkeitscremes mit Hyaluron säure – einem körpereigenen Feuchtigkeitsspender, können die Haut umgehend und langanhaltend mit Feuchtigkeit versorgen. Im Alter sinkt die natürliche Konzentration von natürlichen Feuchthaltefaktoren (wie. z.B. Hyaluronsäure) in der Haut, sodass Pflegeprodukte mit diesem Inhaltsstoff die Haut effektiv mit Feuchtigkeit versorgen und den natürlichen Regenerationsprozess der Haut unterstützen können. 

Vergessen Sie beim Auftragen der Feuchtigkeitspflege nicht  den Hals und das Dekolleté, denn auch hier ist es wichtig, die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen, um Trockenheitsfältchen vorzubeugen.

Auch hormonelle Einflüsse z.B. in Pubertät und Schwangerschaft sowie Stress und emotionale Belastungssituationen können eine Rolle bei der Entstehung trockener Haut spielen.

 

3. Umwelteinflüsse

Bestimmte Umwelteinflüsse wie z.B. klimatische Faktoren (große Hitze oder Kälte, geringe Luftfeuchtigkeit, starker Wind), intensive Sonnenbäder, trockene Heizungsluft im Winter oder Solarium-Besuche können die Haut strapazieren und sich negativ auf den Feuchtigkeitshaushalt Ihrer Haut auswirken. Verwenden Sie täglich eine Feuchtigkeitscreme und schützen Sie damit Ihre Haut im Gesicht und am Körper. Bei sehr trockener, empfindlicher Haut kann auch ein Luftbefeuchter in der Wohnung helfen, die Haut vor einer weiteren Austrocknung zu schützen. Zudem kann das Tragen von lockerer Kleidung aus Naturfasern die empfindliche Haut schonen.

Darüber hinaus können Chemikalien in Beruf und Haushalt sowie Fehler bei der Pflege und Reinigung der Haut, zum Beispiel durch ungeeignete Reinigungsprodukte und Kosmetika, ein Austrocknen der Haut begünstigen. Falsche Ernährung und eine unzureichende Flüssigkeitszufuhr sind weitere mögliche Ursachen für trockene Haut.

Oft beobachten auch Patienten, die bestimmte Medikamente einnehmen müssen, eine trockene Haut als unerwünschte Nebenwirkung.

 

4. Häufiger Wasserkontakt

Auch wenn es paradox erscheint, kann Ihre Haut bei zu häufigem Kontakt mit Wasser austrocknen. Duschen oder Baden Sie deshalb nicht zu heiß und zu lange, um Ihre Haut nicht zu strapazieren oder auszutrocknen. Ebenso kann der Aufenthalt im mit Chlor versetzten Schwimmbadwasser zum Austrocknen der Haut führen. Duschen Sie sich nach dem Schwimmen immer ab und tragen Sie anschließend eine Feuchtigkeitslotion auf. Lotionen und Cremes mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Avocadoöl oder Sheabutter machen die Haut wunderbar geschmeidig. Unsere Cetaphil Basispflege ist die optimale Pflege für trockene Haut.

 

5. Bestimmte Tätigkeiten

Kontakt mit bestimmten Substanzen, oder körperliche Tätigkeiten, die zu einer sehr trockenen Haut führen können, lassen sich bei manchen Berufen nicht vermeiden. Arbeiten Sie in einem Beruf, bei dem die Haut und vor allem die Hände gehäuft mit Wasser oder mit reizenden Chemikalien in Berührung kommt, dann besteht das Risiko, dass bei Ihnen eine sogenannte berufsbedingte Kontaktdermatose auftritt – eine häufige Art des Handekzems. Zu den Symptomen zählen u.a. äußerst trockene und rissige Haut. Hier sind hautschützende Maßnahmen ratsam, darunter die Verwendung einer besonders milden Waschlotion für die Hände und das Auftragen einer schützenden Handcreme mehrmals täglich.

Trockene Haut braucht besondere und intensive Pflege. Anders als oftmals vermutet, ist trockene Haut nicht unbedingt krank, aber dennoch verspüren Menschen mit trockener Haut kein „gesundes Hautgefühl“.  Cetaphil hilft Ihnen dabei, Ihre Haut zu stärken und hinterlässt ein angenehm gepflegtes, gesundes Hautgefühl.